Heimatverein Niederlauterstein e. V.

Aktuelles zu den Wegweisern in Niederlauterstein

Erneuerung des Wegweisers am Dreieckchen 2013

Neubeschilderung der Wanderwege im Sommer 2013

Herstellung eines neuen geschnitzten Wegweisers für den Wanderparkplatz Schloßmühle  2012


Wegweiser


Schon seit Jahrzehnten gibt es in unserem Ort einige schöne geschnitzte Wegweiser. Im Auftrag des Kulturbundes durch die Schnitzgruppe angefertigt, dienten und dienen sie Wanderern und Urlaubern als gute Orientierungshilfe.

Da die Wegweiser ständig der Witterung ausgesetzt sind, bedürfen sie einer regelmäßigen Pflege, Instandhaltung und teilweise auch Erneuerung.
Als Hersteller der Wegweiser hat sich die Schnitzgruppe des Heimatvereins auch dieser Aufgabe verschrieben.

Wandertafel
 
Größtes Projekt war in den letzten Jahren die Rekonstruktion und Erweiterung einer Wandertafel. Seit dem Bau im Jahr 1976 befand sich die Tafel vorm Konsum, heute „Landkauf Helmert“.
 
 
 
Bau der Wandertafel 1976
 
Regelmäßige Erhaltungsarbeiten konnten nicht verhindern, dass im Jahr 2005 ein Zustand erreicht war, der eine grundhafte Instandsetzung erforderlich machte.
 
 
Zustand der Wandertafel vor der Instandsetzung
 
In ca. 130 Arbeitsstunden wurden die alten Lacke und Farben entfernt, alle Linien und Schriften nachgeschnitzt, einige Details aktualisiert und die Tafel neu bemalt. Außerdem wurde seitlich eine Legende ergänzt, in der nun die Bezeichnungen der Gewässer, Berge und Sehenswürdigkeiten zu finden sind.
 
 
Während der Bemalung der Tafel
 
Die neue Überdachung der Tafel wurde dankenswerterweise durch den Bauhof Marienberg angefertigt.
Als neuer Standort wurde die Grünfläche vor dem Vereins-haus gewählt, dort ist die Tafel besser zu sehen und besser geschützt.
 
 
Wolfgang Börner und Eckhard Oettel enthüllen zum Herbstfest 2005 die rekonstruierte Wandertafel
 
 
So sieht die Wandertafel heute aus

 Wegweiser Dreieckchen
 
Im Zuge der Umgestaltung des Dreieckchens wurde im Frühjahr 2002 auch der dort befindliche Wegweiser mit demontiert. Ein Ausleger war komplett abgefallen, die oberen Schilder teilweise morsch und der Farbanstrich aus dem Jahre 1992 unansehnlich.
 
 
Wegweiser 1999                                        
 
Im Sommer wurden neue Schilder geschnitzt, der Stamm erneuert und der Wegweiser neu bemalt. Zum 1. Permett- Aschiem 2002 konnte der restaurierte Wegweiser wieder seiner Bestimmung übergeben werden.
Weitere Neubemalungen erfolgten in den Jahren 2005 und 2008.
 
 
Einweihung des Wegweisers zum Permett-Aschiem 2002
Wegweiser Schlossmühle
 
Der Wegweiser in der Schlossmühle wurde 1986 geschaffen. 1998 war er durch die Witterung so stark geschädigt, dass er schräg stand und abgebaut werden musste. Es folgten umfangreiche Reparaturarbeiten, bei denen auch die Astgabel erneuert werden musste. Im August 1999 konnte der Wegweiser schließlich wieder aufgestellt werden.
 
 
Restauration des Wegweisers 
 
                            
Aufstellen des Wegweisers, August 1999
 
Aber die Freude währte nicht lange, denn bereits im Februar 2000 wurde der Wegweiser durch Vandalismus vollständig zerstört. Viele Stunden Arbeit waren dahin und die Reste des Wegweisers wurden erstmal eingelagert. Die Täter konnten nie ermittelt werden.
Mit Hilfe der 1-€-Kraft Günter Schönherr nahmen wir 2006 nochmals Anlauf. Durch seine tatkräftige und fachmännische Unterstützung konnte der Wegweiser, fast noch schöner als vorher, wieder hergerichtet werden. Im Sommer 2006 wurde er wieder aufgestellt.
 
 
Aufbau des Wegweisers 2006
 
Wegweiser Bushaltestelle
 
An der Buswartehalle an der Marienberger Straße befindet sich ebenfalls ein geschnitzter Wegweiser. Auch dieser war, trotz regelmäßiger Instandhaltungsarbeiten, 2006 in so schlechtem Zustand, dass dringend eine umfassende Sanierung notwendig war.
 
 
Zustand des Wegweisers vor der Restaurierung
 
Ebenfalls durch die Hilfe von Günter Schönherr konnte auch dieser Wegweiser wieder perfekt rekonstruiert werden.
Die Fertigstellung und Aufstellung erfolgte im Spätsommer 2006 noch kurz vor dem „15. Tag der Sachsen“ in Marienberg, bei dem auch der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt in Niederlauterstein weilte.
 
Eckhard Oettel