Heimatverein Niederlauterstein e. V.

Bepflanzung Dreieckchen
 

Im Zentrum Niederlautersteins, am Kreuzungspunkt dreier Straßen, befindet sich das so genannte „Dreieckchen“.

Das Dreieckchen war viele Jahre lang von einer Hecke umgeben und im Inneren mit Bäumen, Sträuchern und Blumen bepflanzt. Außerdem war es in der Weihnachtszeit Standort der Ortspyramide und eines überlebensgroßen Räuchermannes.

 

Dreieckchen vor der Umgestaltung

Vor allem die Rosenrabatte war sehr pflegeaufwendig. Während zu DDR- Zeiten meist die Schüler, teilweise samstags in so genannten „Subbotniks“ für die Pflege verantwortlich waren, fiel diese Arbeit nach der Wende dem Bauhof zu. Verständlicherweise suchte man bald Alternativen für diese zeitaufwendige und damit teure Bepflanzung.
Hinzu kam, dass die Hecken und einige Bäume und Sträucher im Laufe der Jahre eine solch stattliche Höhe erreicht hatten, dass Sichtbehinderungen und damit Gefährdungen für den Straßenverkehr bestanden.
Aus diesen Gründen wurde von der Stadtverwaltung 2001 beschlossen, das Dreieckchen grundlegend umzugestalten.
 
Nach dem Entfernen sämtlicher Bepflanzung wurde das Areal so planiert, dass im oberen Bereich ein waagerechter und ebener Platz entstand, der mit einem Rondell gepflastert wurde.
Diese Pflasterfläche dient im Winter als Standort für die Pyramide, im Sommer laden Sitzgelegenheit und Pflanzkübel zum Verweilen ein. Um das Rondell werden außerdem jahreszeitabhängig Blumen gepflanzt.
Die gesamte restliche Fläche wurde mit Rasen begrünt und im Sommer 2002 fertig gestellt.
Das Ziel der Umgestaltung, die Beseitigung der Sichtbehinderungen und eine Reduzierung des Pflegeaufwandes, war damit optimal erfüllt.

 

Dreieckchen mit Ortspyramide 2002 (vor der Bepflanzung)
 
Schon bald machte sich allerdings Unbehagen und Missfallen über das trostlose und kahle Aussehen des größten Teils der Fläche unter den Niederlautersteiner Einwohnern breit.
Unser Verein beschloss, sich der Sache anzunehmen. Wir setzten uns mit den Verantwortlichen des Bauhofs der Stadt Marienberg in Verbindung, um eine einvernehmliche Lösung zu finden.
Schließlich wurde uns eine Bepflanzung gestattet, allerdings mit einigen Auflagen:
Die Bäume und Sträucher dürfen nicht die Sicht behindern, müssen von uns gepflegt (z.B. beschnitten) werden und dürfen die Rasenmahd nicht erschweren.
Um diese Forderungen umsetzen zu können, holten wir uns Hilfe vom ortsansässigen Gärtner und Friedhofsmeister Frank Engelmann. Er machte uns mehrere Vorschläge zur Bepflanzung, die wir mit dem Bauhof abstimmten.
Schließlich bekam Variante 2 den Zuschlag.
 
 
Plan zu Bepflanzung des Dreieckchens
 
Im Herbst 2005 wurden durch den Heimatverein die Sträucher gekauft und gepflanzt. Das neu gestaltete Dreieckchen wurde am 22. Oktober 2005 im Rahmen des Herbstfestes offiziell der Öffentlichkeit übergeben.