Heimatverein Niederlauterstein e.V.
letzte Aktualisierung: 04.11.2017


Veranstaltungskalender 2017

(Änderungen vorbehalten!)


Sonntag, 03.12.2017, 15:00 Uhr, Parkplatz Vereinshaus

Permett-Aschiem

Auch in diesem Jahr wollen wir wieder unsere schöne Ortspyramide bei einem kleinen Fest in Bewegung setzen. Den Anfang machen dabei wieder die Bläser vom Posaunenchor Lauterbach ehe uns die Kleinen aus dem Kindergarten ein  Programm zum Besten geben. Nach dem Anschieben der Pyramide wird uns wieder der Rupprich besuchen- bestimmt mit vielen Geschenken bepackt.

Gegen 16:30 Uhr werden wir mit Frank Müller und Freunden "Hit auf Hit unter der Permett"erleben können. Neben Weihnachtsliedern wird sicher auch mancher Schlager zu hören sein.

Natürlich kann mit Bratwurst und Glühwein wieder etwas gegen Hunger und Durst getan werden, für die Kinder gibts im Vereinshaus einen Märchenfilm.



Rückblick auf unsere Veranstaltungen

(einen Rückblick auf alle unsere Veranstaltungen finden Sie in unserer Chronik)


Vortrag „Kaliforniens einsamer, wunderschöner Norden“

Einige Niederlautersteiner Einwohner hatten an Günter Reinl den Wunsch herangetragen, seinen Multimediavortrag, den er bereits im Rahmen des 59. Vogelschießens präsentiert hatte, nochmals zu wiederholen. Aufgrund von Urlaub waren damals doch einige verhindert und konnten die Veranstaltung nicht besuchen. Und so ließ sich Günter nicht lange bitten und gewährte uns am Freitag, den 03.11.2017, nochmals Einblicke in diese sehr selten bereiste Region Nordamerikas. Er selbst hatte dort im Mai 2017 seinen Urlaub verbracht und nahm uns nun mit auf seine Reise, die er im Mietauto absolviert, selbst organisiert und allein durchgeführt hatte. Mit 18 Gästen, die teilweise auch aus anderen Orten angereist waren, war die Veranstaltung doch recht gut besucht.

Durch zahlreiche Videos, Musikeinspielungen, animierte Grafiken, viele Fotos und natürlich durch die Art zu berichten, gelang es Günter Reinl die Gäste zu begeistern. Obwohl der Vortrag über 2 Stunden dauerte, lauschten alle Zuhörer bis zum Schluss aufmerksam seinen Ausführungen.

Wir möchten Günter hiermit nochmals recht herzlich danken, dass er die Erlebnisse seiner Reise in unzähligen Stunden in einen ansprechenden Vortrag verwandelt hat und uns diesen abermals präsentierte.

Eckhard Oettel


Erneuerung und Reparatur Wegweiser Kreuzweg

Durch die Spende einer dreiarmigen Astgabel (Zwiesel) durch Jens Fritzsch konnte die Schnitzgruppe des Heimatvereins den Wegweiser am Kreuzweg nach Lauterbach erneuern und am 30.10.2017 wieder aufstellen. Der alte, im Jahr 2006 errichtete Wegweiser, musste bereits im Frühjahr 2016 abgebaut werden, da der Stamm äußerst morsch geworden war und umzustürzen drohte. Das Dach war noch in einem guten Zustand und wurde wiederverwendet, ebenso die Schilder, die allerdings einen Farbanstrich dringend benötigten. Am schwierigsten war es, einen geeigneten, formschönen Stamm zu finden, auf den auch das vorhandene Dach passt.

Anbau des Daches  am 18.10.2017

Aufstellen des Wegweisers am 30.10.2017

 

Nun strahlter wieder in neuem Glanz

Wir hoffen nun, dass der erneuerte Wegweiser wieder viele Jahre den Wanderern den rechten Weg weist und freuen uns gleichzeitig, wieder einen kleinen „Hingucker“ in Niederlauterstein zu haben.

Wir möchten uns nochmals bei Jens Fritzsch für den schönen Stamm bedanken.

Eckhard Oettel

Schnitzgruppe Niederlauterstein


Sturmschaden am Wegweiser Schloßmühle

Der Herbststurm „Herwart“ hat am 29.10.2017 auch in Niederlauterstein einige Schäden angerichtet. So wurde beispielsweise auch der 2012 neu errichtete geschnitzte Wegweiser am Wanderparkplatz „Schloßmühle“ umgeworfen. Bereits am 30.10.2017 konnte der Wegweiser durch einen kurzfristig organisierten Arbeitseinsatz wieder aufgestellt werden.

Danke an Frank Agsten für die Mithilfe und an Frank Langer für die Sicherstellung und nächtliche Einlagerung des Wegweisers.

Eckhard Oettel


1. Vereinsausfahrt vom 29.09.- bis 03.10.2017 in den Pfaffenwinkel in Oberbayern

Am Freitag, den 29.09.2017 starteten 20 Reiselustige aus Niederlauterstein und Lauterbach zur 1. Vereinsreise des Heimatvereins Niederlauterstein. Dabei wurde ab 8:30 Uhr mit dem 36-Sitzer von Katzensteinreisen und unserem Busfahrer Andreas fast Jeder von der Haustür abgeholt. Die Hinfahrt in das bayerische Alpenvorland verlief ohne Probleme und Zwischenfälle, so dass wir gegen 17:00 Uhr an unserem Hotel, dem „Parkhotel am Soier See“ in Bad Bayersoien angekommen waren.

Unser Appartmenthotel am Soier See

Nach dem Einchecken war bis zum Abendessen noch etwas Freizeit, die manche zu einem Spaziergang an den moorhaltigen Soier See, nahe des Hotels gelegen, nutzten. Alternativ konnte man im Hotelfoyer die Irish Folk Band „Rowan Tree Hill“ der Gymnasien Schongau und Weilheim erleben. Für das Abendessen war ein kurzer Fußmarsch in die Ortsmitte zum Landhotel zum Metzgerwirt nötig, dort machten wir das erste Mal Bekanntschaft mit der üppigen bayerischen Küche.

Gruppenfoto unserer Reisegruppe im Kloster Ettal

Der Samstag startete nach dem Frühstück mit der Fahrt zum Kloster Ettal. Wir hatten dort den Besuch der Destille geplant und mit etwas Verspätung trafen wir beim Benediktiner-Mönch Frater Vitals ein, der uns einen Überblick über die Zutaten der Liköre und Schnäpse, deren Eigenschaften und natürlich auch das Sortiment der Klosterdestille gab- davon durften wir dann auch probieren.

Frater Vitals vor seinem beeindruckenden "Schnapsschrank"

Nach einem Blick in die Klosterkirche machten wir uns anschließend auf in den Nachbarort Oberammergau. Dort wollten wir auf dem Kolbensattel zu Mittag essen. Hinauf dorthin fuhr ein Sessellift, pünktlich 12:00 Uhr kamen wir oben am Kolbensattelhaus an. Dort nahmen wir Platz auf unseren reservierten Plätzen auf der Terrasse, die einen herrlichen Blick ins Tal erlaubte und auf der wir den Sonnenschein und natürlich wieder typisch bayerisches Essen genießen konnten. Umrahmt wurde das Essen von bayrischer Blasmusik, die von der Kapelle „Hopfenblech Musik vom Lech“ aus  Friedberg dargeboten wurde.

Wir genossen Sonne, Aussicht und Essen auf der Terrasse des Kolbensattelhauses

Nach dem Mittagsmahl  wollten wir uns etwas betätigen und so wanderten wir anfänglich auf nahezu geraden Wegen, später recht steil fallend und dann natürlich ebenso wieder ansteigend erst zur Josefskapelle in 1300 m Höhe und dann zurück auf den Kolbensattel.

An der herrlich gelegenen Josefskapelle legten wir eine kurze Rast ein

Der Rundweg wurde mit 5 km etwas länger als geplant, aber das schöne Wetter und die herrlichen Ausblicke entlohnten für den Umweg.

Unterwegs auf unserer Rundwanderung

Nun hieß es wieder „hinab ins Tal“ und dafür standen zwei Alternativen zur Auswahl. Variante 1- zurück mit dem Kolbensessellift, Variante 2- die abenteuerlichere, mit den Alpin-Coaster. Diese Sommerrodelbahn überwindet auf 2,6 km Länge 400 m Höhenunterschied, dabei wird man bis zu 40 km/h schnell. Die Meisten von uns wählten Variante 2.

Im Tal war Zeit für individuelle Aktionen. Stadtbummel, Kirchenbesuch, Kaffee-trinken, Shoppen usw.  Natürlich konnte auch die berühmte Liftlmalerei bewundert und die zahlreichen Schnitzerläden besucht werden. Zum Abendbrot hatten wir uns in der Zauberstub’n beim Wirt und Magier Vlado  angemeldet. Er ist berühmt für seine Zauberkunststückchen, die er den Gästen vorführt und auch Speis und Trank waren zu unserer vollsten Zufriedenheit.

Auch für den Sonntag stand einiges auf dem Programm. Leider hatten wir großes Pech mit dem Wetter. Es regnete, teilweise in Strömen und war neblig. Trotzdem machten wir uns auf zum idyllisch gelegenen Walchensee und starteten dort mit der Besichtigung eines nachgebauten Wikingerdorfes, welches schon mehrfach als Filmkulisse diente.

Danach fuhren wir mit der Kabinenbahn hinauf zum Herzogstand. Leider war schon nach wenigen Metern nur noch Nebel zu sehen und uns blieb ein atem-beraubender Ausblick leider verwehrt.

Leider war der Herzogstand voll in Nebel gehüllt, die Aussicht gleich Null- echt Schade!

Wegen des Wetters strichen wir auch die geplante Wanderung zum Gipfel (1731m) aus dem Programm, statt dessen  machten wir uns früher auf zum Herzogstandhaus (1575m), wo unser Mittagessen bestellt war. Bei diesem Wetter natürlich in der warmen Gaststube, wo wir fast die einzigen waren. Nach dem Essen hielt uns nichts mehr auf dem nebligen Berg und so ging es mit der Schwebebahn wieder hinab ins Tal.

Wir setzten die Fahrt vorbei am Kochelsee und am Staffelsee fort, Richtung Hohenschwangau, unserem nächsten großen Ziel. Da wir auf dem Berg aller-dings Zeit gespart hatten, machten wir gleich noch einen Abstecher zur „Wieskirche“ in Steingaden, die seit 1983 Weltkulturerbe ist. Eine einzigartige barocke Pracht im Stile des Rokoko erwartete uns in der von 1745 bis 1754 erbauten Wallfahrtskirche.

Herrliche Pracht in der Wieskirche

Nach diesem kurzen aber beeindruckenden Aufenthalt setzen wir die Fahrt vorbei am Forggensee Richtung Füssen und schließlich Hohenschwangau fort. Aufgrund der Touristenströme und des begrenzten Zeitrahmens war die Besichtigung der Räumlichkeiten des Schlosses leider nicht möglich, aber der schöne Schlossgarten, die Ausblicke ins Tal und hinüber nach Neuschwanstein entlohnten reichlich für den Aufstieg. Auch ein Blick in die historische Küche war möglich.

Blick von Hohenschwangau auf Neuschwanstein

Nach dem Abstieg steuerten wir mit dem Bus das letzte Ziel des Tages an- unsere Kneipe für das Abendessen. Für die Fahrt dorthin wählten wir allerdings nicht den Hinweg, sondern fuhren über Österreich nach Ettal. Dabei ging es durch  Reutte in Tirol vorbei an den wunderschön zwischen den Bergen gelegenen, 3 km² großen Plansee und den Ammerwald zurück nach Bayern.

Impression vom Plansee- das Herbstbunt war generell einfach wunderschön

Dort wartete auf uns die rustikal eingerichtete Ettaler Mühle, erbaut 1701, mit der Spezialität des Hauses, Bauernente mit Rotkraut und Knödel- wieder sehr lecker!

Am letzten Reisetag hatte das Wetter wieder ein Einsehen mit uns. Der Morgen begann mit strahlendem Sonnenschein!

Morgenerwachen am Soier See, direkt vom Hotel aus gesehen

Jedoch waren für den Nachmittag wieder Wolken, später sogar Regen angesagt. Aufgrund dieser Wetterprognosen hatten wir das geplante Programm komplett über den Haufen geworfen und als erstes die ehemalige Klosterstiftskirche in Rottenbuch angesteuert. Von Außen ist der von 1737 bis 1746 gebauten Kirche nicht anzusehen, was im Inneren verborgen ist. Die enorme Rokokopracht übertraf unserer Meinung nach noch die der „Wieskirche“ in Steingaden.

Die Klosterstiftskirche Rottenbuch- fast schöner als die Wieskirche- ist ein kleiner Geheimtipp

Als nächstes Ziel, bei welchem schönes Wetter unabdingbar war, hatten wir den Hohen Peißenberg (988 m), einem der höchsten Berge im Bayerischen Alpenvorland, ins Visier genommen. Von dort aus können bei guter Sicht 200 km Alpenpanorama eingesehen werden. Und wir hatten Glück und diese gute Sicht und so konnten wir einen atemberaubenden Blick auf die Alpen werfen. 

Wunderbare Sicht vom Hohen Pleißenberg auf die Alpen

Nach diesen schönen Aussichten führte uns die Reise weiter nach Norden zum Kloster Andechs. 12:00 Uhr war der Besuch der Klosterdestille Andechs am Fuße des Klosters vorbestellt. Das schafften wir gerade noch rechtzeitig und so konnten wir hier viel von der Geschichte des berühmten Klosters, von den ver-schiedenen Wirtschaftzweigen, von Besucherzahlen und natürlich vom Andechser Klosterlikör erfahren. Kräuterlikör, Johannisbeerlikör, Enzian und Honiglikör (Klosterbiene) durften wir kosten, Obstler und Grünbitter war außer-dem im Programm. Da alle Kostproben, bis auf den Enzian, der Geschmacks-sache ist, gut angekommen waren, wurde im Anschluss auch so manches Fläschchen mit auf den Berg genommen.

Bei der Schnapsverkostung im Kloster Andechs- Spaß garantiert

Klosterkiche Andechs

Nach der Verkostung machten wir uns auf zum Bräustübl, dort war das Mittag-essen bestellt. In der seit alters her als Pilgergaststätte betriebenen Lokalität muss man zwar Essen und Getränke selbst holen, dafür darf man aber auch Mitgebrachtes verzehren. So probierten wir die hauseigenen Andechser Biere Spezial Hell (5,9%) und Doppelbock dunkel (7,1%) und ließen uns die vorbe-stellten halben Grillhaxen mit Sauerkraut und Riesenbrezn schmecken. Das Bier war sehr süffig und die frischen Haxen waren wirklich sehr lecker, nur mussten die Meisten von uns die Brezel mitnehmen, da man einfach irgendwann voll ist.

Um diesen Zustand etwas entgegenzuwirken, war wieder einmal Zeit zum Wandern. Unsere Wanderung führte uns durchs Kienbachtal etwa 4 km talwärts nach Herrsching am Ammersee. Das Tal beeindruckte durch seine Steilhänge und üppige Vegetation. Nach etwa ¾ der Strecke begann es dann allerdings leicht, später stärker zu regnen, so dass wir froh waren, in Herrsching wieder in unseren gemütlichen Bus steigen zu können.

Wanderung durchs Kienbachtal nach Herrsching am Ammersee

Nun sollte uns der Weg nach Seeshaupt an den  Starnberger See führen. Das gestaltete sich allerdings schwieriger als gedacht, da gleich mehrere Brücken nicht die für unseren Bus erforderliche Höhe aufwiesen und wir dadurch einen recht großen Umweg fahren mussten. Schließlich am See angekommen warfen wir zwar einen Blick darauf, fehlende Parkplätze, eine nicht vorhandene Strandpromenade und Regenwetter luden dort aber nicht zum Verweilen ein, so dass wir uns mit reichlich Verspätung auf kürzestem Weg zu unserem letzten Ziel aufmachten, dem Schloss Linderhof in der Nähe von Ettal. Da wir allerdings trotzdem erst 18:15 Uhr dort ankamen, waren Schlossführungen nicht mehr möglich. Deshalb begnügten wir uns damit, den schönen Park und das Schloss von außen zu besichtigen, was wir vor Einbruch der Dunkelheit und noch rechtzeitig vor dem gegen 19:00 Uhr geplanten Abendessen schafften.

Die "noch lauffähigen" unserer Gruppe vorm Schloss Linderhof

Auch allein der Schlosspark von Linderhof ist eine Reise wert

Für diese letzte Mahlzeit hatten wir uns wieder eine urige Gaststätte ausgesucht. Der Berggasthof Gröbel- Alm liegt nur 6 km vom Linderhof entfernt in Graswang auf einem kleinen Berg, der allerdings unseren Busfahrer vor einige Probleme stellte. Die konnten jedoch gelöst werden und so ließen wir uns abermals das reichliche und leckere Essen schmecken. Allerdings schafften die Portion nicht alle und auch der anschließende „Verdauer“, ein hauseigener Obstler, konnte das Völlegefühl nicht verhindern.

Wie eigentlich alle besuchten Gaststätten war auch die Gröbel-Alm gemütlich und rustikal eingerichtet

Am nächsten Morgen stand die Rückreise an. Nach dem Frühstück beluden wir 9:00 Uhr den Bus um bei strömenden Regen nach Hause zu fahren. Erst nach München besserte sich das Wetter etwas, leider nicht dauerhaft, so dass neben einigen Sonnenstrahlen auch immer wieder Schauer und stärkere Regenfälle zu beobachten waren.

Ich denke, allen die dabei waren, hat unsere 1. Reise gut gefallen. Schöne Ziele und Erlebnisse, leckeres Essen und auch gemütliches Beisammensein am Abend im Hotel hatten daran ihren Anteil. Wir hoffen nun, dass sich zu unserer 2. Vereinsreise noch einige Vereinsmitglieder mehr zur Mitreise entschließen- wir können das nur empfehlen. Zeitraum, Dauer und Ziel liegen jedoch noch nicht fest, wir werden aber, sobald das entschieden ist, darüber informieren.

Eckhard Oettel


59. Niederlautersteiner Vogelschießen vom 27. bis 30. Juli 2017

Die Organisatoren des 59. Niederlautersteiner Vogelschießens können auf alle Veranstaltungen an den 4 Tagen zufrieden zurückblicken. Das vielseitiges Programm zog wieder zahlreiche Gäste aus nah und fern in unser Dorf. Das Niederlautersteiner Vogelschießen hat nicht nur eine lange Tradition, sondern ist auch über unsere Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Den Auftakt der Veranstaltungen bildete am Donnerstag der Zeltabend der Kirchgemeinde Lauterbach. Im voll gefüllten Festzelt sang und sprach der Liedermacher Jürgen Werth aus Wetzlar zum Thema „Ein kleiner Urlaub für die Seele!“.

Jürgen Werth sorgte am Donnerstagabend für ein volles Festzelt auch mit zahlreichen Gästen aus der weiteren Umgebung

An den folgenden Tagen fanden ein Multimedia-Reisebericht unseres Heimat-freundes und USA-Experten Günter Reinl „Kaliforniens einsamer, wunderschöner Norden“, die Wettkämpfe im Skat und Kleinfeld-Fußball, das große Kinderfest mit zahlreichen Attraktionen, der Tanzabend mit der Marienberger Rockband „The Barflies“ und natürlich als Abschluss, das Vogelschießens mit seinen traditionel-len Verlauf, statt.

Das traditionelle Kleinfeld- Fußballturnier auf dem Niederlautersteiner Sportplatz, der direkt neben dem Festplatz liegt

Erstmals zum Kinderfest in Niederlauterstein: ein Bungee- Trampolin

Wie schon im Vorjahr begeisterte Clown Franky wieder die Kinder

Einen besonderen Programmpunkt am Sonnabend war das 2. Vereins-vogelschießen der Marienberger Schützenvereine um den Wanderpokal des Oberbürgermeisters, veranstaltet durch den Titelverteidiger, den Pobershauer Schießverein 1887 e.V..

Sieben Marienberger Schützen- und Jagdvereine traten am Samstagnachmittag im Armbrustschießen gegeneinander an

Zur Freude der Niederlautersteiner Schützen reichte ein knapper Vorsprung zum Pokalgewinn. Der Schirmherr, Oberbürgermeister Herr Heinrich, konnte auf Grund seines Urlaubs selbst nicht anwesend sein.

Die 1. Beigeordnete des Oberbürgermeisters, Frau Dachselt, überreicht der siegreichen Schützengilde aus Niederlauterstein den Wanderpokal

Mit der Abholung der amtierenden Schützenkönigin Inge Rowland durch die Musiker der „Marienberger Blasmusikanten“, der Schützengilde und unseren Gästen vom Heimatverein Göpfersdorf e.V., und dem ersten Schuss auf den hölzernen Vogel durch die Schützenkönigin, begann das Vogelschießen.

Die Schützengilde zur Abholung der amtierenden Schützenkönigiginn Inge Rowland

Trotz des heißen Wetters herrschte auf dem Festplatz reger Betrieb

Es dauerte bis nach 18:30 Uhr, bis das letzte Stück vom Mast fiel. Beim recht verhaltenen Jubel wurde klar, dass etwas Besonderes geschehen war. Neuer Schützenkönig wurde Daniel Strathaus aus Hohenwepel, Ortsteil der Stadt Warburg in Nordrhein-Westfalen. Er weilte zu Besuch im Elternhaus seiner Freundin in Niederlauterstein und hat sich als amtierender Schützenkönig seines Heimatortes kurz entschlossen, auch an unserem Vogelschießen teilzunehmen. Von seinem Erfolg in Niederlauterstein zeugen jetzt die Schärpe, die goldene Schützenplakette und die Königsfeder. Beim anschließenden Schützentanz mit Wolfgang Blasius zeigte sich dann, dass die anfängliche Überraschung verflogen war und sich Freude über diesen Königstitel eingestellt hatte.

Noch etwas überrascht und ziemlich unwissend, was auf ihn zukommt, der neue Niederlautersteiner Schützenkönig Daniel Strathaus

Der Ortsteil Niederlauterstein hat sein traditionelles Vogelschießen, das bei unseren Gästen aus nah und fern bekannt und beliebt ist. Für die Organisatoren und die zahlreichen fleißigen Helfer ist die Besucherresonanz immer wieder Ansporn, diese Tradition aufrecht zu erhalten.

Der Heimatverein Niederlauterstein bedankt sich bei den zahlreichen Helfern und den treuen Sponsoren für ihre Arbeit und Unterstützung zur Durchführung des 59. Niederlautersteiner Vogelschießens.

Wenn am Montag das Festzelt abgebaut ist und alle Utensilien sicher verstaut sind, treffen sich traditionell die fleißigen Helfer um die Festtage noch einmal Revue passieren zu lassen.

Holger Hiemann

Heimatverein Niederlauterstein e.V.


32. Garbisdorfer Vogelschießen am 25. Juni 2017

Zum 32. Garbisdorfer Vogelschießen am 25.06.2017 hatten sich dieses Mal besonders viele Niederlautersteiner auf den Weg gemacht. Kein Wunder, da der amtierende Schützenkönig Heimatfreund Wolfgang Auerbach aus Niederlauterstein war.

Nach alter Tradition wurde er mit Kutsche und den Hormt-Jungfern abgeholt. Vorher muss die Abholgesellschaft, fast das ganze Dorf, bewirtet werden. Mit der Unterstützung des Heimatvereins Göpfersdorf, der Familie Lichtenstein (Fa. Leitermann GmbH und Co. KG) und 16 Heimatfreunden aus Niederlauterstein konnte unser Schützenkönig alle Gäste zufrieden stellen.

Unsere fleißigen Frauen haben viele Brote sind geschmiert, die Gäste können kommen!

Das Team am Ausschank und die amtierende Niederlautersteiner Schützenkönigin Inge Rowland.

Wolfgang Auerbach erwartet die Gäste

Neben den Ortsansässigen hatte sich auch eine Abordnung des Feuerwehr-vereins Schwaben unter die Gäste gemischt. Mit diesem Verein aus dem Nachbarort von Göpfersdorf unterhalten wir ebenfalls seit längerem freundschaftliche Beziehungen.

Zur Abholung konnten wir Hof und Küche der Fa. Leitermann in Göpfersdorf nutzen. Ein wirklich schönes Ambiente!

Gruppenfoto mit dem Heimatverein Göpfersdorf kurz vor der Fahrt zum Quellenhof

Wolfgang hat die Abholung mit der Kutsche und die Fahrt zum Festplatz reichlich genossen. Das Setzen der Erntekrone und der Täubchentanz, bei dem wir Niederlautersteiner mit-wirkten, gehört zur Eröffnungszeremonie des Garbisdorfer Vogelschießens. Mit der Abgabe des ersten Schusses, der ausnahmsweise wiederholt wurde, traf der amtierende Schützenkönig auch gleich ein Stück Schwanzfeder.

Wolfgang Auerbach gibt den ersten Schuss ab

Während das Vogelschießen im vollen Gange war, konnten sich die zahlreich erschienenen Gäste am kurzweiligen Rahmenprogramm erfreuen. Dazu gehörte auch das Theaterstück des Niederlautersteiner Carnevalsvereins vom „Garbis-dorfer Rumpelstilzchen“.

Auch einige Freunde aus dem benachbarten Dorf Schwaben waren gekommen

Der Endkampf um die Schützenkrone gestaltete sich ungewöhnlich spannend, auch da sich das letzte kleine Stück querstellte. Als heiße Anwärterin auf die Krone hatten wir unsere Schützenschwester Sabine Degelmann noch im Rennen. Sie traf zwar den Vogel, konnte ihn aber nicht abschießen. Gegen 17:30 Uhr fiel dann das letzte Stück. Zur Freude und auch Erleichterung des Gast- gebers war es ein Garbisdorfer, der Schwiegersohn des Vereinsvorsitzenden Ralf Quellmalz. Nach den Trommelklängen von „Como Vento“ verabschiedeten wir uns von unseren Freunden vom Heimatverein Göpfersdorf.

Vor unserer Rückreise konnten wir noch die Trommler von Como Vento erleben. Immer wieder Gänsehaut!

Holger Hiemann und Eckhard Oettel


Wanderung zum Waldtag 2017

Leider nur 13 Wanderfreunde aus Niederlauterstein und Rittersberg nutzten am 21.05.2017 das schöne Wanderwetter, um dem Waldtag am Schwarzen Weg bei Pockau einen Besuch abzustatten. Beginnend vom Wanderparkplatz Schloß- mühle wanderten wir zunächst zur Strobelmühle, dann ging es auf der anderen Talseite Richtung „Hohe Steine“ steil bergauf.

Noch vor 14:00 Uhr, also pünktlich vor Beginn der Veranstaltung, hatten wir unser Ziel erreicht und sogleich begrüßte uns die Jagdhorngruppe Flöhatal mit einem Sammelruf.

Anschließend hieß uns auch Revierförster Tino Kermer herzlich willkommen und nach einem weiteren Bläserstück ging es zur Pflanzung des „Baumes des Jahres“ der in die „Allee der Jahresbäume“ am Schwarzen Weg eingereiht wurde.

Dieses Jahr war das die Gemeine Fichte. Obwohl im Erzgebirge noch allgegenwärtig, hat diese Baumart extrem mit dem Klimawandel zu kämpfen und so wird die Fichte in den niederen Lagen wohl schon bald (hierunter sind hier sicher einige Jahrzehnte zu verstehen) nicht mehr anzutreffen sein.

Nach der Pflanzung durch einen Gast und den Revierförster führte uns Frank Köhler auf einen Waldspaziergang durch den schon seit Jahren vorbildlich im Umbau befindlichen Wald am Hüttenfeld. Er erläuterte uns den Umbau der Monokultur Fichtenwald in einen Mischwald, unter anderem aus Weißtanne und Rotbuche, der den zu befürchteten Klimawandel gut standhalten soll. Zu unserer Überraschung hatte Herr Köhler seine Gitarre dabei und trug uns unterwegs einige Stücke von Anton Günther vor, bei denen wir natürlich gerne mitsangen.

Der Spaziergang endet an der Blockhütte des Forstes, wo schon reges Treiben herrschte. Der EZV Pockau hatte neben dem Versorgungszelt Tische und Bänke zum Verweilen aufgebaut, es gab Bratwurst und Kuchen und natürlich alle möglichen Getränke. Die Kinder konnten beim Waldquiz ihr Wissen testen und Nistkästen zusammenbauen, für die Erwachsenen hatte Walter Haas aus Lauterbach einen Infostand über die Imkerei, natürlich auch mit lebenden Bienen, aufgebaut. Außerdem präsentierte Martin Ehnert aus Niederlauterstein seine Sammlung von historischen und auch neueren Kettensägen.

Höhepunkt war hierbei die Inbetriebsetzung einer Säge aus dem Jahr 1961, die von zwei Personen zu bedienen war. Schon beim ersten Anreißen lief die Säge und fraß sich dann durch einen Eichenstamm.

Nachdem wir noch einigen Stücken der Jadhornbläsergruppe gelauscht und manches interessante Gespräch geführt hatten, machten wir uns gegen 17:00 Uhr auf den Rückweg nach Niederlauterstein.

Wie auch in den vergangen Jahren kann man den Veranstaltern auch dieses Jahr wieder ein großes Lob für einen perfekt organisierten Nachmittag aussprechen.

Eckhard Oettel


Glockenweihe in Lauterbach

Am Sonntag, dem 14. Mai 2017 fand die feierliche Weihe der neuen Bronze-glocken für die Heilandskirche Lauterbach. Die Stahlglocken aus dem Jahr 1953 waren in die Jahre gekommen, das Joch der großen Glocke gerissen und auch die Glocken selbst am Ende der Haltbarkeitsdauer angekommen, die für Stahlglocken mit 60- 80 Jahren angegeben wird. Statt das Joch der großen Glocke nochmals reparieren zu lassen, wurde der Entschluss gefasst, zwei neue Bronzeglocken anzuschaffen. Die kleinste Glocke hatte beide Weltkriege unversehrt überstanden und konnte so unverändert wieder in den Turm gehängt werden. Die beiden neuen Glocken wurden in Insbruck klanglich auf die alte Glocke abgestimmt.

Es war das Ansinnen des Kirchenvorstandes, neben der Kirchgemeinde Lauterbach zu der neben Lauterbach auch Rittersberg und Niederlauterstein gehören, in das Fest zur Glockenweihe alle Einwohner und Vereine der genannten Orte einzubeziehen. Schließlich können sich am schönen Glockenklang alle erfreuen.

Der Heimatverein Niederlauterstein e.V. hatte sich entschlossen, zum Fest für die Kinder etwas anzubieten und sich mit einem Kindervogelschießen zu beteiligen. Für die Kinder waren noch eine Hüpfburg und Spiele vorbereitet, so dass unser Kindervogelschießen das Angebot für Kinder gut ergänzte.

Nach dem Festumzug, der uns von Rittersberg kommend nach Lauterbach führte, und dem Einhängen der Glocken in die Weihegerüste, starteten wir das Schießen und nach anfänglicher Skepsis unter den Kindern bildete sich bald eine Schlange. Und bis zum Schluss gegen 17:00 Uhr waren auch immer Kinder da, die versuchten, eine Feder vom Vogel abzuschießen. Für jedes abgeschossene Teil gab es einen kleinen Preis und so versuchten auch viele Kinder mehrmals ihr Glück.

Eckhard Oettel


Maibaumsetzen und Hexenfeuer

Am 30. April 2017 stand für den Heimatverein und die Freiwillige Feuerwehr wieder das Maibaumsetzen mit anschließendem Hexenfeuer auf dem Programm. Obwohl uns der Kindergarten zum Maibaumsetzen diesmal nicht mit einem kleinen Programm unterhalten konnte, hatten sich zum Schmücken des Maibaumes zahlreiche Kinder am Vereinshaus eingefunden.

Sie verfolgten mit ihren Eltern und Großeltern auch das Setzen des Maibaumes durch die Feuerwehr und lauschten den Musikstücken von Pichlovanka.

Gegen 20:00 Uhrsetzte sich dann der Lampion- und Fackelumzug in Richtung Pockautal in Bewegung. Denn dort wartete das Hexenfeuer auf seine Entzündung und auch die Hexe hatte wieder einen Flug ins Feuer vorgesehen. Der Flug klappte dieses Mal ohne Zwischenfälle, da der schon oft störende Baum vorher noch gefällt werden konnte.

Auf dem Festplatz in der Schloßmühle konnte man wieder böhmischer Blasmusik mit Pichlovanka lauschen und natürlich war auch gegen Hunger und Durst gesorgt.

Die Kinder konnten für Rundfahrten in der Feuerwehr Platz nehmen und sich so die Zeit vertreiben bis zum Höhepunkt des Festes- dem Feuerwerk von der Burgruine. Unser Vereinsmitglied Ingolf Tollhupp präsentierte uns mit seiner Firma „Ragefire“ erstmals ein wunderschönes Feuerwerk welches alle Gäste begeisterte und für viel Applaus sorgte. Gespendet wurde das Feuerwerk von der Fa. WäTaS, dessen Geschäftführer Torsten Enders wir hiermit nochmals herzlich dafür danken möchten.

Nach diesem Höhepunkt, den viele der Gäste noch abgewartet hatten, lichteten sich dann recht schnell die Reihen und nur der harte Kern verbrachte noch einige Stunden am wärmenden Hexenfeuer.

Sicher auch bedingt durch das trockene, klare Wetter konnten wir insgesamt viele Gäste begrüßen und so können wir diese Fest als rundum gelungen bezeichen.

Eckhard Oettel